Wie viele Tigerschnegel sind nötig, um die Massen von Nacktschnecken in meinem 300-qm-Garten auszurotten?

 

Der Tigerschnegel zählt, wie z. B. der Igel, die Kröte, die Blindschleiche, einige Käfer wie der Laufkäfer oder der Schwarze Moderkäfer, zu den natürlichen Feinden der schädlichen Nacktschnecken. Er ernährt sich zwar hauptsächlich von Pilzen, Algen, absterbendem Pflanzenmaterial, Kot und Aas, räubert bei Gelegenheit aber auch die Gelege anderer Nacktschnecken aus. Darüber hinaus vertreibt er sie während der Zeit seiner eigenen Eiablage durch Bisse aus seinem Revier.

Der Tigerschnegel ist also nur einer von mehreren natürlichen Feinden der schädlichen Nacktschnecken. Je mehr davon in einem Garten vorkommen, desto eher werden die Schadschnecken zurückgedrängt. Zwei bis drei Kolonien Tigerschnegel von ein paar Dutzend Tieren können in einem 300-qm-Garten zwar bereits regulierend wirken – ausrotten werden sie die schädlichen Nacktschnecken jedoch nicht. Zumal von außen immer wieder welche nachrücken werden.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.02.2017 von Mantidenundmehr.

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